Ehemaligentreffen 2026
Am 3. Oktober kamen rund 180 ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Ehemaligentreffen nach Aschau zurück. Viele trafen frühere Ausbilder, Lehrkräfte und Erzieher wieder, nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu sehen, was sich seit ihrer Zeit in Aschau verändert hat.
Durch den Tag führte Pater Claudius, Direktor und stellvertretender Gesamtleiter von Don Bosco Aschau. „An solchen Tagen merkt man, dass Don Bosco Aschau für viele mehr war als nur ein Ausbildungsort. Es bleiben Erinnerungen, Beziehungen und Erfahrungen, die weit über die Zeit hier hinausgehen.“
Ein besonderer Schwerpunkt des Treffens war das Gedenken an Karl Heinz Schmitt und Uwe Gatzka. Beide gehörten auf ganz unterschiedliche Weise über viele Jahre zu Don Bosco Aschau. Karl Heinz Schmitt prägte das damalige Berufsbildungswerk Waldwinkel über viele Jahre. Er war medizinischer Bademeister, Ansprechpartner für junge Menschen und dafür bekannt, dort mit anzupacken, wo er gebraucht wurde. Uwe Gatzka absolvierte seine Büroausbildung bei Don Bosco Aschau und blieb der Einrichtung und vielen Menschen auch später verbunden. Im gemeinsamen Gottesdienst wurde an beide erinnert. Dabei ging es um gelebte Nächstenliebe, Verbundenheit und darum, dass Einrichtungen wie Don Bosco Aschau vor allem von den Menschen leben, die sie mittragen.
Später richtete sich der Blick auf die Gegenwart. Eine Präsentation zeigte, wie sich Don Bosco Aschau heute entwickelt – unter anderem in der Berufsvorbereitung, im Wohnbereich und in der personellen Entwicklung. Ein besonderes Highlight war der maßstabsgetreue Nachbau des damaligen T-Baus, den der 15-jährige Fritz Sommerkorn, Sohn eines Ehemaligen, gebaut hat. Etwa 10.000 Einzelteile stecken darin. Geplant wurde das Modell zuvor am Computer mit einem Architekturprogramm. Auch an kleine Details hat er gedacht – etwa Pater Dietrich mit Hund. Selbst die Beleuchtung einzelner Bereiche lässt sich per Schalter einschalten.
Beim anschließenden Rundgang konnten die Ehemaligen noch einmal verschiedene Bereiche der Einrichtung besuchen. Bei Kaffee und Kuchen wurde danach weiter erzählt, erinnert und ausgetauscht – und vor allem die Zeit für das genutzt, wofür viele gekommen waren: alte Bekannte wiedersehen und miteinander ins Gespräch kommen.
